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Karl Dedecius Stiftung

Veranstaltungen

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Weihnachtslesung mit Führung

10. Dezember 2021 | 16.00 Uhr | Collegium Polonicum in Słubice

Karl Dedecius war ein Übersetzer, welcher Gedichte ins Deutsche übertrug. Die Weihnachtswünsche der Dichter und Persönlichkeiten, für die Karl Dedecius übersetzte und mit denen er sich im regen Austausch befand, werden vorgelesen. Danach gibt es eine führung durch die Karl-Dedecius-Ausstellung.

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Literaturgespräche – Tandemkurs für Senioren aus der Region

In regelmäßig stattfindenden Workshops beschäftigen sich Seniorinnen und Senioren aus der Doppelstadt Frankfurt (Oder) und Slubice mit polnischer Literatur. Hier lernen sie die wichtigsten Vertreter der polnischen Literatur und Kultur kennen und lesen ihre Texte.

Im Wintersemester findet der Kurs montags um 10:00 Uhr im CityTreff in der Slubicerstr. 8 in Frankfurt(Oder). Der Kurs wird in Kooperation mit dem Frankfurter Verein Arbeiten und Leben in historischen Gebäuden GmbH angeboten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Natalia Szulc (szulc@arle-ffo.de, Tel.: 0049 177 3321 750).

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In Kooperation mit:

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gefördert durch:

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Bartoszewski Promemoria
Die Sprache des Nachbarn

Ein Symposium am 4. November 2021 um 15:00 Uhr 

„Ich suche den lehrer und meister […]/
er soll mir noch einmal
begriffe und dinge nennen“

T. Różewicz

In dem Karl Dedecius Jahr laden wir Sie ganz herzlich zu einem deutsch-polnischen Symposium unter dem Titel „Die Sprache des Nachbarn.“ Ein besonderes Augenmerk wird auf den Sprachgebrauch in den Bereichen Recht, Sprache und Kirchen, Kultur (v.a. Literaturübersetzung) sowie auf die Schwierigkeiten beim Austausch zu diesen Themen im deutsch-polnischen Raum gelegt. Zu dem geplanten Treffen werden namhafte Experten, Vertreter der jeweiligen Fachgebiete aus beiden Ländern eingeladen, darunter Prof. Andrzej Wróbel – polnischer Rechtswissenschaftler, ehem. Verfassungsrichter sowie Richter des Obersten Gerichts in Polen, Theresa Rinecker – die Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, sowie die Karl Dedecius Preisträgerin Renate Schmidgall mit ihrer polnischen Kollegin Sława Lisiecka. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Irena Lipowicz, ehemalige Beauftragte der polnischen Regierung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und Botschafterin der Republik Polen in Wien a.D.

Die Veranstaltung fand auf der Online-Plattform ZOOM statt.

Programm

Bericht in Viadrina-Logbuch

Kooperation:

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„Karl Dedecius – Übersetzer - Kulturvermittler – Europäer“

Podiumsdiskussion am 21.05.2021

Am Abend des 21. Mai 2021 findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Karl Dedecius in dem Biedermann-Palais in Lódź eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Karl Dedecius – Übersetzer -  Kulturvermittler – Europäer“ statt. Vier bedeutende polnischen Germanistinnen und Germanisten und ein bedeutender deutscher Polonist tauschten sich über die Rezeption der Werke und des Wirkens von Karl Dedecius in der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft aus. In der Diskussion nahmen teil:  Prof. Dr. Bożena Chołuj (Frankfurt an der Oder),  Prof. Dr. Grażyna Barbara Szewczyk (Katowice), Prof. Dr. Edward Białek (Wrocław), Prof. Dr. Krzysztof A. Kuczyński (Łódź) und Prof. Dr. Peter Oliver Loew (Darmstadt). Die Moderation führt Dr. Agnieszka Brockmann  (Frankfurt an der Oder). Die Wissenschaftler/-innen werden sich an ihre erste Begegnung mit Karl Dedecius erinnern, die Besonderheit seines literarischen und politischen Wirkens  sowie den von ihm gegründeten Institutionen reflektierten und über die richtige Art und Weise nachdenken, wie man das materielle und das ideelle Erbe von Karl Dedecius in der Zukunft pflegen kann.

TR-KD ©Adam Hawałej

in Kooperation mit:

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Schirmherrschaft:

René Wilke / Mariusz Olejniczak

FfO190 ©Frankfurt(Oder)

Slubice190 ©Stadt Slubice

Die Veranstalter bedanken sich
beim Hanser Verlag für die
Genehmigung, Różewiczs Gedichte
zu präsentieren.

Erinnerung an zwei Europäer anlässlich des Europatags 9. Mai 2021
Karl Dedecius und Tadeusz Różewicz – Geschichte einer Freundschaft über die Grenzen hinweg

9. Mai 2021 um 16:00 Uhr, Online

Am Europatag sollen zwei Männer vorgestellt werden, deren Freundschaft und Lebenswerk die Wege  zur Verständigung zwischen Polen und Deutschland maßgeblich geöffnet haben. Geboren im selben Jahr – genau vor 100 Jahren – waren Karl Dedecius und Tadeusz Różewicz Zeugen des grausamsten Krieges im 20. Jh., aber nicht nur. Sie beobachteten auch die Entwicklungen innerhalb Europas bis ins 21. Jh. Kennengelernt haben sie sich in den 1960-er Jahren. Es verband sie das Interesse an Literatur und das Ringen um eine angemessene Sprache. Różewicz schuf sie, Dedecius übersetzte sie. In einer Gesprächsrunde sollen ihre Wegbegleiter berichten, wie sie mittels Literatur und Kultur das Europa von heute mitgeprägt haben. Im Mittelpunkt des Gesprächs sollen das Engagement von Dedecius für die Verbreitung polnischer Literatur in Deutschland und Różewiczs Interesse und Offenheit gegenüber dem deutschen Nachbarn stehen. Als abschließenden Höhepunkt der Präsentation werden einige Gedichte des polnischen Dichters vorgetragen.


Die Veranstaltung findet online im Rahmen des Dedecius-Jahres statt. Um Anmeldung wird unter der E-Mail J.Werdin@bmw.ekbo.de gebeten.

Schirmherrschaft für das Karl Dedecius Jubiläumsjahr: René Wilke, Oberbürgermeister Frankfurt (Oder)

Programm:

Musikalische Einführung: K. Dedecius: Übersetzen, interpretiert von: Karol Borsuk – Komponist /
Violine, Joanna Petrykowa-Wawrowska / Sopran, Joanna Filus-Olenkiewicz / Viola

Grußwort:

Elżbieta Sobótka, eh. Generalkonsulin in München
Gespräch:
Moderation: Dr. Justus Werdin
Maria Dębicz, Wrocław
Dr. Matthias Kneip, Regensburg
Dr. Ilona Czechowska, Frankfurt (Oder)

  Dedecius_Bartoszewski1 ©Fot. Susanne Kern, Robert Bosch Stiftung, „Magazin“, 03/2014, P

in Kooperation mit:

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gefördert durch:

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Filmvorführung „Brückenbauer“ von Zofia Kunert mit Podiumsgespräch zum Thema „Das geistige Vermächtnis von Bartoszewski und seine Aktualität aus heutiger Sicht“


Mttwoch, 2. Dezember 2020, 19:00 Uhr

Die Veranstaltung findet abweichend online statt.

Grußwort: Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina 

Teilnehmer des Podiumsgesprächs:
Dr. Marcin Barcz, persönlicher Assistent von W. Bartoszewski
Elżbieta Sobótka, ehem. Generalkonsulin in München, z.Z. Mitglied des Stiftungsbeirats der EUV

Moderation: Dr. Justus Werdin, Ökumenisches Europa-Centrum

"Es lohnt sich anständig zu sein" war das Lebensmotto von Władysław Bartoszewski. Für Karl Dedecius galten Freundschaften als Schlüssel zum Frieden - als er 1990 den Friedenspreis entgegennahm, sagte er: "Wer Frieden gewinnen will, muss Freunde gewinnen". In den vergangenen Jahrzehnten erwiesen sich beide Männer als Meister der Diplomatie und so wurden sie von ihrer Generation wahrgenommen. Mit der Frage, welche Bedeutung die beiden Akteure sowie deren Haltung, Werte und Ansichten heutzutage für unsere Generation haben, beschäftigen wir uns im Rahmen der Veranstaltung, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen!

Gemeinsame Veranstaltung mit dem „Oekumenischen Europa-Centrum Frankfurt (Oder) e.V.“ in der Reihe „Grenzgespräche“

Wir bitten um die Anmeldung unter der E-Mail szczukowski@europa-uni.de

Bartoszewski_190 ©Grzegorz Rogiński

in Kooperation mit:

Loga Bartoszewski ©Institute

gefördert durch:

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Brücken bauen – ein Symposium für Władysław Bartoszewski anlässlich seines 5. Todestages, verbunden mit einer Ausstellungseröffnung mit dem Titel: „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung, Kulturdialog“

Das Symposium findet abweichend online statt.

Sein Leben lang sprach sich Władysław Bartoszewski, der Historiker, Politiker, Diplomat und Zeitzeuge des grausamsten Krieges in der Geschichte Europas, für die guten deutsch-polnischen Beziehungen und ein vereintes Europa aus. Polens Beitritt in die EU zählte für ihn zu den wichtigsten und glücklichsten Ereignissen seines Lebens.

Im Gespräch mit deutschen und polnischen Wissenschaftlern und Diplomaten wird Bartoszewskis Beitrag zur Vertiefung des Wissens über die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen reflektiert. Darüber hinaus werden neue Wege zur Vertiefung des deutsch-polnischen Kulturdialoges und zum Abbau des Misstrauens in den internationalen Beziehungen diskutiert. Zum Auftakt des Symposiums hält seinen Vortrag Dr. Andrzej Krawczyk, Botschafter der Republik Polen a. D. in Bosnien und Herzegowina.

Die Verdienste Bartoszewskis wurden in einer Ausstellung mit dem Titel „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“ gewürdigt. Seit zwei Jahren wird diese Ausstellung in verschiedenen Städten der Bundesrepublik gezeigt – überall stößt sie auf großes Interesse und enorme Resonanz. In vergangenen Monaten wurde diese Ausstellung um den neuen Aspekt „Kulturdialog am Beispiel der Freundschaft zwischen Karl Dedecius und Władysław Bartoszewski“ ergänzt. Ihre Autoren – Dr. Marcin Barcz, Dr. Małgorzata Preisner-Stokłosa und Dr. Ilona Czechowska geben einen virtuellen Einblick in die Inhalte der Ausstellung.

Um Anmeldung wird per Anmeldeformular gebeten.




WB Plakat ©Smetek/Muskowski

(Grafik: Wieslaw Smetek, Layout: Gustaf Mossakowski)

In Kooperation mit: dpg_PT_osslineum ©dpg_MPT

gefördert durch:

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Ausstellung:

„Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung, Kulturdialog“

19.11.2020 bis 15.01.2021

Ort: Atrium, Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)

Wir bitten Sie zu beachten, dass aufgrund der Pandemie-Maßnahmen Zugangseinschränkungen zum Gebäude herrschen. Aktuelle Informationen dazu entnehmen Sie bitte den EUV-Seiten.

Die Ausstellung ist dem ehemaligen polnischen Außenminister und großem deutsch-polnischen Versöhner Władysław Bartoszewski gewidmet. Auf verschiedenen Tafeln werden auf Bildern und in deutsch-polnischen Texten vier Bereiche des Lebens und Wirkens von Władysław Bartoszewski thematisiert: Widerstand, Erinnerung, Versöhnung und Kulturdialog. 

Seit Sommer 2018 wurde die Wanderausstellung der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin in Kooperation mit lokalen Partnerorganisationen bereits in 16 deutschen Städten gezeigt. Dass die Schau nun als 17. Station an der Viadrina zu sehen ist.

Im Herbst 2019 wurde diese Ausstellung um einen vierten Teil „Kulturdialog" erweitert, der die Freundschaft Władysław Bartoszewskis mit dem als deutsches Pendant des polnischen Diplomaten wahrgenommenen Karl Dedecius dokumentiert. Der vorliegende Katalog gibt einen Überblick über Leben und Werk der beiden Brückenbauer und ihr Engagement für eine verbesserte deutsch-polnische Verständigung – auch abseits der Ausstellung.

Die Ausstellung ist im Besitz der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau und wurde als Wanderausstellung an die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin für Deutschland ausgeliehen. Das Projekt wird gefördert durch „Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)“. Der vierte Teil „Kulturdialog“ entstand in Zusammenarbeit der Karl-Dedecius-Stiftung an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Bartoszewski-Initiative der DPG Berlin in Kooperation mit Dr. Marcin Barcz und dem Pan-Tadeusz-Museum der Ossoliński-Nationalbibliothek in Wrocław.

von Marcin Barcz

Weitere Informationen zur Ausstellung

FrankfurtBartoszewskiPano ©Jan Oliver Koch

FrankfurtBartoszewskiIMG_0319 ©Jan Oliver Koch     FrankfurtBartoszewskiIMG_0328 ©Jan Oliver Koch

Fotomaterial © Jan Oliver Koch

Virtuelle Präsentation der Ausstellung von Marcin Barcz:

Ausstellungsorte

Virtueller Rundgang im Gräfin Dönhoff Gebäude (von Oliver Koch)

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in Kooperation mit:

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111 Gründe, Polen zu lieben

Eine Lesung von Matthias Kneip

Montag, 9. Dezember 2019, 19:00 Uhr
Friedenskirche, Schulstraße 4A, 15230 Frankfurt (Oder)

Das Buch ist eine ebenso witzige wie hintergründige Liebeserklärung an Deutschlands östliches Nachbarland und seine Menschen. Humorvoll und augenzwinkernd nimmt Kneip den Leser mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Land zwischen Oder und Bug, ohne dabei den Blick für die Realitäten zu verlieren. Wussten Sie beispielsweise, dass Polen mit dem Meer verheiratet ist? Oder dass der größte Gartenzwerg der Welt im polnischen Nowa Sόl zu finden ist? Neben kuriosen Sehenswürdigkeiten widmet Kneip sich auch den Eigenheiten der polnischen Mentalität oder besonderen Werken polnischer Kultur. Selbstverständlich darf bei einer solchen Liebeserklärung auch der Blick in den nationalen Kochtopf nicht fehlen!

Zum Autor

Matthias Kneip, 1969 in Regensburg geboren, studierte Germanistik, Ostslawistik und Politologie an der Universität Regensburg. Seit 2000 ist Matthias Kneip als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt tätig, darüber hinaus arbeitet er auch als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent. Seine Reportagen über Polen erscheinen u.a. bei Spiegel-Online. Für sein Schaffen erhielt Kneip zahlreiche Auszeichnungen, so unter anderem 2011 den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2012 das Verdienstkreuz der Republik Polen.

Herbert--Renate-von-Mangoldt-190 ©Renate von Mangoldt

gefördert vom:

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HRK ©hrk

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Podiumsgespräch
mit Wegbegleitern von Zbigniew Herbert
verbunden mit einer Lesung seiner Gedichte

15. November 2019 um 18:30 Uhr
Kleist Museum
Faberstraße 6-7, 15230 Frankfurt (Oder)

Zbigniew Herbert – Dramatiker, Lyriker, Essayist, weltweit bekannt und geschätzt, um ein Haar Nobelpreisträger…. Im Westen debütierte er im Jahre 1964 im Suhrkamp Verlag mit einem Gedichtband in der Übersetzung von Karl Dedecius, es folgten – um nur einige zu nennen – „Der Barbar im Garten“ in der Übersetzung von Walter Thiel und Klaus Staemmler, „Bericht aus einer belagerten Stadt und andere Gedichte“ übertragen von Oskar Jan Tauschinski und schließlich 2016 die „Gesammelten Gedichte“, herausgegeben von Ryszard Krynicki und mit einem Nachwort von Michael Krüger.

Im Gespräch mit Wegbegleitern soll der Zbigniew Herbert als Person lebendig werden. Für Ryszard Krynicki und Michael Krüger, beide Dichter, Übersetzer und Verleger, war Zbigniew Herbert Kollege und Freund. Rafał Żebrowski, polnischer Historiker, Schriftsteller und ebenfalls Dichter, veröffentlichte als Neffe von Zbigniew Herbert eine Biographe des Dichters, in der er vor allem Kindheit und Jugend seines Onkels beleuchtet.

Im Anschluss an das Gespräch lesen Ryszard Krynicki und Michael Krüger eine persönliche Auswahl von Herberts Gedichten.

Das Gespräch wird von Bernhard Hartmann moderiert. Bernhard Hartmann ist Übersetzer, Karl-Dedecius-Preisträger, und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Schaffen von Zbigniew Herbert.

Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird bis Freitag, dem 8. November 2019, per Anmeldeformular oder per E-Mail an czechowska@europa-uni.de gebeten.

Herbert Zapowiedz 190 ©A5/SV

In Kooperation mit:

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gefördert von:

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Zbigniew Herbert – ein Dichter zwischen den Kulturen…
Eine Konferenz zur Rezeption seiner Werke
14.-16. November 2019

Ob in Polen oder im Ausland – der Name Zbigniew Herbert ist bekannt. Gleichermaßen betrifft das seine Gedichtbände, Essays und Dramen. In den letzten Jahren wurden sein Leben und Werk in diversen Beiträgen und Buchpublikationen ausführlich geschildert. Daher steht nicht seine Biographie im Fokus der geplanten Konferenz, sondern vielmehr die Rezeption und Wahrnehmung Herberts literarisch-kultureller Aktivitäten. Unter diesen Aspekten soll sein Werk wissenschaftlich neu ausgewertet werden. Der interdisziplinäre Charakter der Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sein schriftstellerisches Vermächtnis aus mehreren Perspektiven zu betrachten. In diesem Sinne sind nicht nur Literaturwissenschaftler zur Teilnahme an dieser Konferenz eingeladen, sondern auch Kultur-, Übersetzungs- und Sprachwissenschaftler sowie Historiker. Nach der Konferenz wird ein Tagungsband in der Zeitschrift „Studia Translatorica“ herausgegeben. Die Konferenz wird von der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv in Kooperation mit dem Institut für Germanistik an der Universität Wrocław und dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) durchgeführt. Im Rahmen der Konferenz wird eine vom Karl Dedecius Archiv vorbereitete Herbert-Ausstellung präsentiert. Um Anmeldung wird bis Freitag, dem 8. November 2019, per Anmeldeformular oder per E-Mail an czechowska@europa-uni.de gebeten.

 Konferenzsprachen: Deutsch, Polnisch, Englisch

Senioren ©Andrea Müller

In Kooperation mit:

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Literaturgespräche – Tandemkurs für Senioren aus der Region

In regelmäßig stattfindenden Workshops beschäftigen sich Seniorinnen und Senioren aus der Doppelstadt Frankfurt (Oder) und Slubice mit polnischer Literatur. Hier lernen sie die wichtigsten Vertreter der polnischen Literatur und Kultur kennen und lesen ihre Texte.

Im Wintersemester findet der Kurs mittwochs um 12:00 Uhr. Das erste Treffen ist für den 16.10. um 12:00 Uhr im CityTreff in der Slubicerstr. 8 in Frankfurt(Oder) geplant. Der Kurs wird in Kooperation mit dem Frankfurter Verein Arbeiten und Leben in historischen Gebäuden GmbH angeboten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Natalia Szulc (szulc@arle-ffo.de, Tel.: 0049 177 3321 750).

2019_Gleiwitzer_Sender ©I.Czechowska

In Kooperation mit:

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OeC-Studienfahrt nach Oberschlesien

18.-24. September 2019

„Wer Frieden gewinnen will, muss Freunde gewinnen (Karl Dedecius)“

Wir laden alle Interessierten ein, sich mit uns auf die diesjährige Studienfahrt nach Oberschlesien zu begeben! Im 80. Jahr nach dem deutschen Überfall auf Polen und Beginn des II. Weltkrieges wollen wir als deutsche und polnische Teilnehmer über die erlebte und bezeugte Nachbarschaftsgeschichte ins Gespräch kommen. Ebenso wollen wir bei den Begegnungen in den Gemeinden Oberschlesiens das gemeinschaftliche und ökumenische Gespräch suchen.

Großmamas Chopin ©Treibgut Verlag

In Kooperation mit:

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BLOK O 190 ©BLOK O

Großmamas Chopin - Chopin babci

Eine Lesung von Andrea-Yvonne Müller
Moderation:  Ilona Czechowska

Donnerstag, 21. Februar 2019, 15:00 Uhr
BLOK O, Kalr-Marx-Str. 182, 15230 Frankfurt (Oder)

Eintritt frei

Alles habe mit ihrer ersten Reise nach Polen ans Meer begonnen - gleich hinter der Grenze erkrankte ihr kleiner Sohn und als ob das nicht gereicht hätte, ging ihr Auto kaputt und die fehlende Zimmerreservierung in der Hauptsaison an der Ostsee entpuppte sich als Desaster.

Bis heute erinnert sich die Autorin an die Polen, die ihr damals aus der Patsche geholfen haben. „In diesem Jahr haben wir nur nette Leute getroffen“ – erinnert sich Andrea Müller – „so habe ich mich in Land und Leute verliebt und begann nach der Rückkehr an der VHS in Königs Wusterhausen Polnisch zu lernen.“ Im Laufe der Jahre, in denen sie die Sprache lernte, entstanden auch Erzählungen – die meisten im Unterricht. Jetzt kann man sie in ihrem Buch „Großmamas Chopin – Chopin babci“  lesen, das gerade im Treibgut Verlag in Berlin erschien. Manche sind mit einem Augenzwinkern geschrieben, andere regen zum tieferen Nachdenken an. Aber alle beruhen auf wahre Erlebnisse! 

Die Zeichnerin Marzena Grzybowska hat die Erzählungen auf ihre sehr eigene Weise mit 63 Bildern kongenial illustriert.

Andrea Müller, Journalistin der Märkischen Allgemeinen Zeitung, schrieb eine Serie über Deutsche, die in Polen leben. Zudem führte sie ein Interview mit Steffen Möller, dem wohl beliebtesten Deutschen in Polen. Sie traf auch die Künstler des Kabaretts „Piwnica pod baranami“ aus Krakau, um über sie für ihre Zeitung zu schreiben. Auf YouTube führt sie einen Videoblog mit dem Titel „Aus Deutschland und liebt Polen“. Den ersten Film haben bereits 230.000 Leute angesehen. Da berichtet sie über deutsch-polnische Ereignisse, und in einigen Clips ist sie mit einem Augenzwinkern Angela Merkel… Außerdem betreibt sie eine zweisprachige Internetseite www.Niemka-kocha-Polske.de Alle Filme sind in polnischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Bereska 190 ©Privates Archiv Fam. Bereska

„Ich kam, sah und ging“
- ein Symposium für Henryk Bereska, den Schriftsteller, Dichter und Übersetzer anlässlich des 5-jährigens Jubiläums der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv

29. November 2018, um 13:00 Uhr
Collegium Polonicum

Im November 2013 feierte die Europa-Universität die Gründung der neuen Treuhandstiftung Karl Dedecius Literaturarchiv. Aus dem Anlass des 5-jährigen Jubiläum der Stiftung wurde neben einem Rückblick über die Aktivitäten der Stiftung ein Symposium über Henryk Bereska – den östlichen Pendant von Karl Dedecius – vorbereitet.

Neben Karl Dedecius gehörte der aus Schlesien stammende Schriftsteller Henryk Bereska (1926-2005) zu den wichtigsten Übersetzern aus dem Polnischen ins Deutsche. Ohne ihn hätten die Leser aus Ostdeutschland wohl kaum Zugang zur polnischen Literatur finden können. Wie Karl Dedecius übersetzte Henryk Bereska Werke von namhaften Schrifttellern wie Tadeusz Różewicz, Stanisław Wyspiański, Zbigniew Herbert und vielen anderen. Sowohl in Deutschland als auch in Polen wurde er sehr geschätzt, wovon zahlreiche Auszeichnungen zeugen – unter anderem seine Ehrendoktortitel an der Adam Mickiewicz Universität in Posen sowie an der Universität Wrocław.

Im Rahmen des geplanten Symposiums soll Henryk Bereska, sein Werk und sein Engagement für den deutsch-polnischen Kulturdialog vorgestellt werden. Eine dem Übersetzter gewidmete Ausstellung sowie eine Filmaufführung sollen einen tieferen Einblick in seine vielfältigen beruflichen Aktivitäten und sein literarisches Engagement bieten.

Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird bis Dienstag, dem 20. November 2018, per Anmeldeformular oder per E-Mail an czechowska@europa-uni.de gebeten.

ZB_Polnische_Spuren_Cover_web 190 ©Deutsches Polen-Institut

In Kooperation mit:

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Gefördert mit Mitteln des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“

Polnische Spuren in Deutschland. Ein Lesebuchlexikon

Andrzej Kaluza stellt das Buch vor – mit besonderem Blick auf die neuen Bundesländer.
Moderation: Ilona Czechowska, Stiftung Karl-Dedecius-Literaturarchiv

Mittwoch, 14. November 2018, 16:00 Uhr
Sakristei der Marienkirche, Frankfurt (Oder)

Eintritt frei

Polen in Deutschland – das ist eine Geschichte mit unendlich vielen Facetten. Ein umfangreiches „Lesebuchlexion“ zeigt nun an ausgewählten Beispielen auf unterhaltende und lehrreiche Weise, wie Polinnen und Polen, „polnische“ Orte oder Erinnerungen Geschichte und Gegenwart Deutschlands prägen. Dabei geht es nicht nur um Bekannte(s) – Berlin, Ruhrpolen, Pflegekräfte oder Lukas Podolski –, sondern auch und vor allem um das Unbekannte oder um Dinge, die nicht in erster Linie mit Polen in Verbindung gebracht werden. Der Bogen spannt sich von A bis Z: Von der kaschubischen Bauerstochter Paula Anderson, die vorgab, die Zarentochter Anastasia zu sein, bis zur Stadt Zweibrücken, in der für einige Jahre der vertriebene polnische König Stanisław Leszczyński sein Quartier genommen hatte. Das reich bebilderte und aufwändig gestaltete Buch wurde vom Deutschen Polen-Institut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.

Die Frankfurter Präsentation beinhaltet neben einigen für ganz Deutschland relevanten Themen insbesondere Stichworte, die mit polnischer Präsenz in Frankfurt (Oder), den östlichen Bundesländern und der Deutschen Demokratischen Republik zusammenhängen wie Grenzstädte: Frankfurt (Oder), Guben, Görlitz, Berlin, Lausitz, Lebus, Löcknitz, Polenmarkt, Schmuggelzug, Vertragsarbeiter, visafreier Verkehr.

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Projektpartner:

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gefördert von:

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Marion Dnhoff Stiftung_190px ©Marion Dönhoff Stiftung

Podiumsgespräch mit den Karl-Dedecius-Preisträgerinnen
Eliza Borg und Lisa Palmes


8. Juni 2018, um 19.30 Uhr
Stadtbibliothek in Bischofstraße 17, 15230 Frankfurt (Oder)

Moderation: Birgit Krehl

Mit dem Karl-Dedecius-Preis zeichnet die Robert Bosch Stiftung und das Deutsche Polen-Institut exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus. 2017 ging der hochangesehene Preis an Eliza Borg und Lisa Palmes. Ein Jahr nach der Preisverleihung möchten wir Sie zu einem Podiumsgespräch mit den Preisträgerinnen herzlich einladen. Mit den Übersetzerinnen werden wir u.a. über die Vermittlungsrolle eines Literaturübersetzers sowie über die Schwierigkeiten, die ein Literaturübersetzer zu bewältigen hat, sprechen. Es wäre für uns eine Ehre, wenn Sie unsere Einladung annehmen und an dieser Veranstaltung teilnehmen würden. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Deutsch-polnisches Seminar zum Thema: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Tadeusz Różewicz im Wechselspiel der Kulturen“ statt.

Obrazek 2 ©Peter Lachmann

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Odra-Film ©Odra-Film

Peter Lachmann: Moje pojednanie. Tadeusz Różewicz i Niemcy
(Meine Versöhnung. Tadeusz Różewicz und die Deutschen)

Filmabend und ein anschließendes Gespräch mit Maria Dębicz

6. Juni 2018 um 18.30 Uhr
in Kleiner Aula des Collegium Polonicum

Im Rahmen des Projektes „Deutsch-polnisches Seminar zum Thema: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Tadeusz Różewicz im Wechselspiel der Kulturen“ laden wir zur Filmvorführung „Moje pojednanie. Różewicz i Niemcy (Meine Versöhnung. Tadeusz Różewicz und die Deutschen)“ von Peter Lachmann ein. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Frau Maria Dębicz statt.

Der Regisseur über den Film:

"In diesem poetischen Dokument weiht uns der bedeutende polnische Dichter in seine Faszination für die deutsche Sprache und die deutsche Poesie ein, vor allem für die von Goethe. Die intime Kenntnis der Kultur des Nachbarn, die Różewicz hier beweist, ist erstaunlich. Sie führte ihn, den ehemaligen Partisan der sog. Heimatarmee, zu frühen Versöhnungsgesten mit dem einstigen Feind. Dieser Film ist der zweite Teil meines Różewicz-Videotriptychons, das auf innerhalb von 30 Jahren realisierten Aufzeichnungen von Gesprächen mit dem Dichter basiert. Der erste Teil (2013) trägt den Titel Tadeusz Różewicz - Gesichter."

Piotr Peter Lachmann - deutsch-polnischer Lyriker, Essayist, Übersetzer (aus dem Polnischen und ins Polnische), Videotheaterregisseur, Begründer (gemeinsam mit der Schauspielerin Jolanta Lothe) und künstlerischer Leiter des Lothe Lachmann Videotheaters Poza im Warschauer Szuster-Palais.

Maria Dębicz - Theaterhistorikerin, Dramaturgin des Polnischen Theaters in Breslau in den Jahren 1972-2006. Drehbuchautorin der Dokumentarfilme über Tadeusz Różewicz.

09.06-041 ©DPI Darmstadt

Die Ausstellung Karl-Dedecius-Preis wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt realisiert. Gefördert von Robert Bosch Stiftung

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Karl-Dedecius-Preis - Ausstellung

16. November - 2. Dezember 2017
Bibliothek des Collegium Polonicum

2. Dezember 2017 - 12. Januar 2018
Gräfin-Dönhoff-Gebäude / EUV

Anlässlich des 90. Geburtstages von Karl Dedecius entstand eine mobile Wanderausstellung auf zwölf Stelen den Karl-Dedecius-Preis in deutscher und polnischer Sprache: den Namensgeber Karl Dedecius, das Konzept des Doppelpreises mit den Initiatoren Robert Bosch Stiftung und Deutsches Polen-Institut sowie die aktuellen zehn Preisträger. Die Ausgezeichneten werden mit Foto, kurzem Lebenslauf und Werk vorgestellt. Sie nehmen zu ihrer Profession Stellung und verraten, was sie beim Übersetzen von Literatur inspiriert.

Die Portraits der ausgezeichneten Übersetzerinnen und Übersetzer fotografierte Jan Zappner; die Ausstellung wurde von CB.e Clausecker│Bingel. Ereignisse gestaltet. Interessierte Organisationen und Institutionen können die Wanderausstellung gerne leihen und in ihren Räumen für einige Wochen zeigen. Die Organisation und Verschickung der Ausstellung hat das Deutsche Polen-Institut übernommen.

2017 KD Podiumsgespr. ©Adam Czernenko

Projektpartner:

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gefördert von:

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Podiumsgespräch
mit den Wegbegleitern von Prof. Karl Dedecius

17. November 2017 um 18:00 Uhr
Kleist Museum
Faberstraße 6-7, 15230 Frankfurt (Oder)

Karl Dedecius, ein Europäer aus Lodz, ein Fährmann zwischen Deutschland und Polen, hat mit seinen Büchern und kongenialen Übersetzungen eine Brücke erschaffen. Sein Engagement für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der deutsch-polnischen Beziehungen ist nicht zu unterschätzen. Die geladenen Gäste haben Karl Dedecius´Arbeit begleiten dürfen. Winfried Lipscher gehörte als Pressesprecher beim Deutschen Polen-Institut zu den ersten Mitarbeitern von Karl Dedecius und war für die Öffentlichkeitsarbeit im Institut zuständig. Die Generalkonsulin a.D., Elżbieta Sobótka, sorgte dafür, dass ihre wichtigsten Gäste dem Polenfreund auf dem Weg vom Flughafen in Frankfurt nach Köln einen kurzen Besuch abstatteten. Prof. Dieter Bingen wurde die verantwortungsvolle Aufgabe übertragen, als Direktor des Deutschen Polen-Institutes die Ideen von Karl Dedecius fortzusetzen und das von ihm gegründete Institut  weiterzuentwickeln. Zuletzt sollte auch die Europa-Universität, vertreten durch Dr. Krzysztof Wojciechowski, ein Anteil an Dedecius` Werk zukommen. Ihr hat der Übersetzer seinen gesamten literarischen Nachlass, samt allen Nutzungsrechten, anvertraut. Während des Podiumsgesprächs werden die Gäste einen Einblick in ihre persönlichen Begegnungen mit Karl Dedecius gewähren und über die Bedeutung eines Kulturvermittlers aus heutiger Sicht debattieren.

Die Tagungssprache ist Deutsch. Eine simultane Dolmetschung ins Polnische wird gewährleistet. Um Anmeldung wird per E-Mail (czechowska@europa-uni.de) bis zum 13. November gebeten. 

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,,Die Botschaft der Bücher – Leben und Werk von Karl Dedecius. Eine Konferenz zu Ehren von Prof. Dr. h.c. mult. Karl Dedecius“

Vom 16.-18. November 2017 laden wir Sie herzlichst zur Konferenz ,,Die Botschaft der Bücher – Leben und Werk von Karl Dedecius. Eine Konferenz zu Ehren von Prof. Dr. h.c. mult. Karl Dedecius“ ein. Die Konferenz wird durch die Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) in Kooperation mit der Universität Łódź, der Adam Mickiewicz Universität in Posen und dem Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut am Collegium Polonicum in Słubice organisiert.

Karl Dedecius, ein Europäer aus Lodz, ein Fährmann zwischen Deutschland und Polen, ein Mann, der mit seinen Büchern und kongenialen Übersetzungen eine Brücke gebaut hat, starb im Februar 2016. Für die deutsch-polnischen Beziehungen ist das ein enorm großer Verlust. In Rahmen der geplanten Konferenz „Die Botschaft der Bücher - Leben und Werk von Karl Dedecius“ sollen seine Verdienste für die Völkerverständigung, sein Werk und sein Engagement für die Kulturvermittlung wissenschaftlich ausgewertet werden. Hierfür werden  Germanisten und Polonisten sowie Deutschland- und Polenkenner aus beiden Ländern eingeladen. Während der drei Tage sollen auch jüngere WissenschaftlerInnen zu Wort kommen und ihre Forschungen, Projekte sowie Erkenntnisse präsentieren. Hier sollen diejenigen, die Karl Dedecius gut kannten und mit ihm zusammenarbeiteten mit denjenigen, die nur in ihrem Studium die Möglichkeit hatten, sich mit seinem Werk zu beschäftigten, ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen. An anregenden Gesprächen und interessanten Begegnungen soll es nicht mangeln. Nach der Konferenz wird ein Konferenzband herausgegeben. Die Buchpräsentation ist für Juni 2018 geplant.

Die Veranstaltungen finden am Collegium Polonicum (Konferenzsaal, CP13) und an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) statt.

Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben – die Veranstalter übernehmen die Übernachtungs- und die Verpflegungskosten.

Die Tagungssprachen sind Deutsch und Polnisch. Eine simultane Dolmetschung wird gewährleistet.

Programm

Das Organisationskomitee:
Prof. Dr. Krzysztof A. Kuczyński
Uniwersytet Łódzki

Prof. AMU Dr. habil. Beata Mikołajczyk
Adam-Mickiewicz-Universität Poznań

Prof. Dr. Alexander Wöll
Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder

Dr. Hans-Gerd Happel
Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder

Dr. Ilona Czechowska
Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder

Dr. Aleksandra Ibragimow
Deutsch Polnisches Forschungsinstitut am Collegium Polonicum in Słubice

Borsuk ©Borsuk

Konzert anlässlich des 1.Todestages von Karl Dedecius

Anlässlich des 1.Todestages von Karl Dedecius findet am Sonntag dem 19.02.2017 um 17:00 Uhr in der Evangeliumskirche am Hausotterplatz in Berlin ein Konzert des Symphonischen Ensembles Reinickendorf statt.

Zu den aufgeführten Werken gehören: A. Vivaldi Querflötenkonzert, J. Haydn Symphonie Nr.35, F. Schubert Symphonie Nr.5 und Uraufführung der „Symfonia piccola“ in memoriam Karl Dedecius (1.Satz) von Karol Borsuk.

Darüber hinaus werden das Leben und Werk des geschätzten Übersetzers Karl Dedecius, dessen Nachlas sich im Karl Dedecius Archiv im Collegium Polonicum in Slubice befindet, vorgestellt.

Wir laden sie herzlich zu diesem musikalisch-literarischen Nachmittag ein.

Eintritt frei.

Einladung / Programm

BDÜ Abend ©Adam Czerneńko

Internationaler Tag des Übersetzens

7.10.2016 von 19.00 bis 23.00 Uhr
Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, 10623 Berlin
http://www.befo.de/filmbuehne-am-steinplatz/
Anfahrt: U-Bahn/S-Bahn Zoologischer Garten

Anlässlich des Internationalen Tages des Übersetzens lädt der BDÜ LV Berlin-Brandenburg, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv, die Mitglieder des BDÜ, des VdÜ und des VÜD sowie andere Interessierte zu einem Film-, Lese- und Gesprächsabend zu Ehren des großen Übersetzers, Karl Dedecius in die Filmbühne am Steinplatz ein.

Gäste: Dr. Sven Sellmer (Karl Dedecius Preisträger, Übersetzer aus dem Polnischen, Englischen und Sanskrit) und Dr. Ilona Czechowska (Stiftung Karl Dedecius Archiv)
Moderation: Dr. Birgit Krehl, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin
Musikalische Umrahmung: Karol Borsuk, Joanna Filus-Olenkiewicz – Violine, Cello

Programm

dpi-dedecius-preis-2015-56 male ©©Fot. Daniel B. Lechowski

gefördert von:

RBS_cmyk_logo_190 ©RBS

FWPN_rgb ©SDPZ

Marion Dnhoff Stiftung_190px ©Marion Dönhoff Stiftung

Podiumsgespräch mit den Karl-Dedecius-PreisträgerInnen
Katarzyna Leszczyńska und  Sven Sellmer

2. Juni 2016, um 19.00 Uhr
Senatssaal  
Moderation: Birgit Krehl

im Namen der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv laden wir Sie zum Podiumsgespräch mit den Karl Dedecius Preisträgern: Katarzyna Leszczyńska und Sven Sellmer ein. Drei Monate nach dem Tod von Karl Dedecius werden wir mit seinen Nachfolgern u.a. über die Vermittlungsrolle eines Literaturübersetzers sowie über die Schwierigkeiten, die ein Literaturübersetzer zu bewältigen hat, sprechen.

Dieses Podiumsgespräch ist Karl Dedecius, dem Stifter und Stiftungsgründer, gewidmet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes: Deutsch-polnisches Seminar zum Thema: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Tadeusz Różewicz in der Übersetzung ins Deutsche statt.

Informationen zu den Karl-Dedecius-PreisträgerInnen und
Weitere Informationen zum Karl-Dedecius-Preis sowie zur Projektbeschreibung und zum Workshop-Programm

Peter Lachamann T. Rozewicz 190 ©©Fot. Hanna Musiałówna

Peter Lachmann: Moje pojednanie. Tadeusz Różewicz i Niemcy
(Meine Versöhnung. Tadeusz Różewicz und die Deutschen)

Filmabend und ein anschließendes Gespräch mit Maria Dębicz

Im Rahmen des Projektes „Deutsch-polnisches Seminar zum Thema: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Tadeusz Różewicz in der Übersetzung ins Deutsche“ laden wir zur Filmvorführung „Moje pojednanie. Różewicz i Niemcy (Meine Versöhnung. Tadeusz Różewicz und die Deutschen)“ von Peter Lachmann ein.

Die Veranstaltung findet am 31. Mai 2016 um 18.30 Uhr in Kleiner Aula des Collegium Polonicum statt. Im Anschluss laden wir zu einem Gespräch mit Frau Maria Dębicz ein.

Der Regisseur über den Film:

"In diesem poetischen Dokument weiht uns der bedeutende polnische Dichter in seine Faszination für die deutsche Sprache und die deutsche Poesie ein, vor allem für die von Goethe. Die intime Kenntnis der Kultur des Nachbarn, die Różewicz hier beweist, ist erstaunlich. Sie führte ihn, den ehemaligen Partisan der sog. Heimatarmee, zu frühen Versöhnungsgesten mit dem einstigen Feind. Dieser Film ist der zweite Teil meines Różewicz-Videotriptychons, das auf innerhalb von 30 Jahren realisierten Aufzeichnungen von Gesprächen mit dem Dichter basiert. Der erste Teil (2013) trägt den Titel Tadeusz Różewicz - Gesichter."

Piotr Peter Lachmann - deutsch-polnischer Lyriker, Essayist, Übersetzer (aus dem Polnischen und ins Polnische), Videotheaterregisseur, Begründer (gemeinsam mit der Schauspielerin Jolanta Lothe) und künstlerischer Leiter des Lothe Lachmann Videotheaters Poza im Warschauer Szuster-Palais.

Maria Dębicz - Theaterhistorikerin, Dramaturgin des Polnischen Theaters in Breslau in den Jahren 1972-2006. Drehbuchautorin der Dokumentarfilme über Tadeusz Różewicz.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Karl_Dedecius_190 ©©Adam Czernenko

„In memoriam Karl Dedecius“ –
 ein Film- und Leseabend zu Ehren des großen Übersetzers

Am Montag, dem 14. März, 18.00 Uhr, erinnern die Stiftung Karl Dedecius
 Literaturarchiv, das Karl Dedecius Archiv, das Collegium Polonicum Słubice und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) mit einem öffentlichen Film- und Leseabend an Karl Dedecius. Mit kurzen Erinnerungen, gelesenen Gedichten und dem Film „Vermittler zwischen Nachbarn. Karl Dedecius“ (in polnischer Sprache mit Simultanübersetzung) wird des großen Literaturübersetzers gedacht.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen in die Kleine Aula des Collegium Polonicum, Słubice, ul. Kościuszki 1.

Programm


Dedec ©Adam_Czernenko

Ausstellungseröffnung:

„Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa”

22. Oktober 2015 , um 14:30 Uhr
Foyer des Collegium Polonicum
Kuratorin des Projektes: Marta Skłodowska

Die Ausstellung „Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa“ bietet einen Einblick in das Leben und die Arbeitsweise eines der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen ins Deutsche. Hier werden Dedecius` Freundschaften mit den wichtigsten Vertretern der polnischen Literatur und Kultur gezeigt. Das führt zur Beschäftigung mit der Rolle des Übersetzers im interkulturellen Dialog und mit der Frage nach einer europäischen Identität und Integrität.

Die Ausstellung Karl Dedecius. Literatur-Dialog-Europa wurde vom Muzeum Miasta Łódź in Zusammenarbeit mit dem Karl Dedecius Archiv und der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv vorbereitet. Zum ersten Mal konnte man sie im Mai 2015 in Łódź sehen, in der Zeit vom 22.10. – 15.12.2015 kann sie im Collegium Polonicum in Słubice besichtigt werden. Anschließend wird sie im Mai 2016 in Darmstadt gezeigt.

Projektbeschreibung