Banner Viadrina

Karl Dedecius Stiftung

Veröffentlichungen

Ausstellungskatalog

Władysław Bartoszewski
1922–2015

Widerstand / Erinnerung / Versöhnung / Kulturdialog mit Karl Dedecius

DOI: 10.11584/kds.2

Zweifelsohne gehört Władysław Bartoszewski zu den Persönlichkeiten, die in den vergangenen Jahrzehnten Großes für die Annäherung von Deutschland und Polen geleistet haben. Als Historiker, Politiker und Diplomat sowie als Zeitzeuge des grausamsten Krieges in der Geschichte Europas sprach er sich immer wieder für ein vereintes Europa aus. Er trug auch dazu bei, dass Polen 2004 Mitglied der Europäischen Union wurde. Vor einigen Jahren wurden seine Verdienste in einer Ausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“ gewürdigt. Im Herbst 2019 wurde diese Ausstellung um einen vierten Teil „Kulturdialog“ erweitert, der die Freundschaft Władysław Bartoszewskis mit dem als deutsches Pendant des polnischen Diplomaten wahrgenommenen Karl Dedecius dokumentiert. Der vorliegende Katalog gibt einen Überblick über Leben und Werk der beiden Brückenbauer und ihr Engagement für eine verbesserte deutsch-polnische Verständigung – auch abseits der Ausstellung.

Der Katalog wurde in Zusammenarbeit mit der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und dem Pan-Tadeusz-Museum der Ossoliński-Nationalbibliothek in Wrocław, dank der finanziellen Unterstützung von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vorbereitet.

Cover_WB ©Marcin Barcz

Studia Translatorica

Die Botschaft der Bücher -
Leben und Werk von Karl Dedecius

DOI: 10.11584/opus4-407

Karl Dedecius, der wichtigste Übersetzer aus dem Polnischen. Ein Mann, der mit seinen Büchern und Übersetzungen eine Brücke gebaut hat, zwei Völker verband und jeweils ein Fenster in das fremde Land des Nachbarn öffnete, durch das sein kultureller Reichtum sichtbar wurde. Lebenslang engagierte er sich für den deutsch-polnischen Kulturdialog. Vom 16.–18. November 2017 fand in Frankfurt (Oder) und Słubice eine internationale Konferenz statt. 60 Wissenschaftler/-innen aus Deutschland, Österreich, Polen und Russland wandten sich dem Leben und Werk von Karl Dedecius, der Analyse seiner Übersetzungen sowie der Frage nach der zukünftigen Verwertung und Nutzung seines Nachlasses. So konnte eine Auswertung des Werkes von Karl Dedecius erfolgen und umfassend ausdiskutiert wurden. Die Ergebnisse dieser Diskussionen werden in dem vorliegenden Band präsentiert.

ST-9 ©ATUT