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Karl Dedecius Stiftung

Veröffentlichungen

Karl Dedecius.
Inter verba – inter gentes

hrsg. v. Ilona Czechowska, Ernest Kuczyński

ISBN: 978-83-8220-401-8
e-ISBN: 978-83-8220-402-5

Zum 100. Geburtstag des herausragenden Humanisten und Übersetzers polnischer Literatur Karl Dedecius (1921–2016) erscheint die zweisprachige Monografte Inter verba – inter gentes, die das breite Schaffensspektrum des „Europäers aus Lodz“ als Übersetzer, Literaturkritiker und Wegbereiter des polnischen kulturellen Lebens in der BRD würdigend abbildet und als voll und ganz gelungen betrachtet werden darf.

In besonderem Maße widmet sich der Band der Rezeption sowohl der Person Karl Dedecius als auch seines Werkes und unterstreicht dessen interdisziplinäre und internationale Dimension. In seiner genologischen Vielseitigkeit bietet er einen Rahmen nicht nur für rein wissenschaftliche Beiträge von neuestem Erkenntnisstand zu Dedecius‘ Werk, sondern auch für biografische und populärwissenschaftliche Skizzen. Zu Wort melden sich herausragende Dedecius-Forscher, Literaturhistoriker und Übersetzer mehrerer Generationen, darunter auch Nachwuchswissenschaftler/innen – ein Aspekt von wesentlicher Bedeutung für die zukünftigen Forschungen zu Leben und Werk des „Zauberers aus Darmstadt“.[…] Damit gehört die vorliegende Monografte zu den besten zuletzt erschienenen wissenschaftlichen Abhandlungen auf diesem Gebiet.

Der Band ist dank der Kooperation mit der Universität Lodz und der Europa-Universität Viadrina erschienen.

Inter verba inter gentes ©Wydawnictwo Uniwersytetu Lodzkiego

Herbert
poeta między kulturami -
ein Dichter zwischen den Kulturen

hrsg. v. Anna Małgorzewicz, Ilona Czechowska, Małgorzata Szajbel-Keck

DOI: 10.23817/2021.zbherb

Zbigniew Herbert - Dramatiker, Dichter, Essayist – wurde schon zu seinen Lebzeiten nicht nur in Polen, sondern auch im Ausland geschätzt, wovon die ihm verliehenen Preise in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch außerhalb Europas - in den Vereinigten Staaten und Israel - zeugen. Kennzeichnend für sein Wesen war eine Rastlosigkeit, die ihn zu zahlreichen Reisen und Auslandsaufenthalten trieb. Das Bild des Dichters entstand während der internationalen, dreitägigen Konferenz Zbigniew Herbert - Dichter zwischen den Kulturen im November 2019. Die Tagung hatte einen interdisziplinären Charakter und diente der Diskussion über die Wirkung von Herberts Dichtung auf das zeitgenössische Publikum sowie über die Rezeption seiner Texte.

Herbert_Cover ©ATUT

Ausstellungskatalog

Władysław Bartoszewski
1922–2015

Widerstand / Erinnerung / Versöhnung / Kulturdialog mit Karl Dedecius

Hrsg. v. Marcin Barcz, Ilona Czechowska, Małgorzata Preisner-Stokłosa

DOI: 10.11584/kds.2

Zweifelsohne gehört Władysław Bartoszewski zu den Persönlichkeiten, die in den vergangenen Jahrzehnten Großes für die Annäherung von Deutschland und Polen geleistet haben. Als Historiker, Politiker und Diplomat sowie als Zeitzeuge des grausamsten Krieges in der Geschichte Europas sprach er sich immer wieder für ein vereintes Europa aus. Er trug auch dazu bei, dass Polen 2004 Mitglied der Europäischen Union wurde. Vor einigen Jahren wurden seine Verdienste in einer Ausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“ gewürdigt. Im Herbst 2019 wurde diese Ausstellung um einen vierten Teil „Kulturdialog“ erweitert, der die Freundschaft Władysław Bartoszewskis mit dem als deutsches Pendant des polnischen Diplomaten wahrgenommenen Karl Dedecius dokumentiert. Der vorliegende Katalog gibt einen Überblick über Leben und Werk der beiden Brückenbauer und ihr Engagement für eine verbesserte deutsch-polnische Verständigung – auch abseits der Ausstellung.

Der Katalog wurde in Zusammenarbeit mit der Bartoszewski-Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und dem Pan-Tadeusz-Museum der Ossoliński-Nationalbibliothek in Wrocław, dank der finanziellen Unterstützung von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vorbereitet.

Cover_WB ©Marcin Barcz

Studia Translatorica

Die Botschaft der Bücher -
Leben und Werk von Karl Dedecius

Hrsg. v. Ilona Czechowska, Krzysztof A. Kuczyński, Anna Małgorzewicz

DOI: 10.11584/opus4-407

Karl Dedecius, der wichtigste Übersetzer aus dem Polnischen. Ein Mann, der mit seinen Büchern und Übersetzungen eine Brücke gebaut hat, zwei Völker verband und jeweils ein Fenster in das fremde Land des Nachbarn öffnete, durch das sein kultureller Reichtum sichtbar wurde. Lebenslang engagierte er sich für den deutsch-polnischen Kulturdialog. Vom 16.–18. November 2017 fand in Frankfurt (Oder) und Słubice eine internationale Konferenz statt. 60 Wissenschaftler/-innen aus Deutschland, Österreich, Polen und Russland wandten sich dem Leben und Werk von Karl Dedecius, der Analyse seiner Übersetzungen sowie der Frage nach der zukünftigen Verwertung und Nutzung seines Nachlasses. So konnte eine Auswertung des Werkes von Karl Dedecius erfolgen und umfassend ausdiskutiert wurden. Die Ergebnisse dieser Diskussionen werden in dem vorliegenden Band präsentiert.

ST-9 ©ATUT