OderÜbersetzen Nr. 11 ist erschienen!
"Übersetzung und Theater" lautet der Titel der neuesten Nummer der Reihe "OderÜbersetzen", die seit über 10 Jahren vom Karl Dedecius Archiv veröffentlicht wird. Die Publikation ist kostenlos als E-Book verfügbar.
Der 11. Band der wissenschaftlichen Reihe „OderÜbersetzen“ widmet sich dem Übersetzen im und für das Theater – verstanden als Raum des Transfers von Sprache, Kultur und Erfahrung. Die Publikation dokumentiert zentrale Entwicklungen der vergangenen Jahre im deutsch-polnischen Übersetzungskontext und verbindet wissenschaftliche Reflexion mit Analysen der Übersetzungs- und Theaterpraxis.
Im Mittelpunkt des Bandes stehen Beiträge zur Übersetzung dramatischer Texte, zur Mehrsprachigkeit auf der Bühne sowie zum Theater als Medium der Erinnerung und des gesellschaftlichen Engagements. Die Autorinnen und Autoren untersuchen unter anderem das zeitgenössische Migrationstheater in Deutschland (Eliza Szymańska), Strategien der Übersetzung antiker Dramen und moderner Antikenrezeption (Jacek Kaduczak) sowie die Darstellung des Holocausts im Theater und in der bildenden Kunst (Krzysztof Tkaczyk).
Darüber hinaus enthält der Band literarische Übersetzungen bislang unveröffentlichter Texte, Gespräche mit Theaterpraktiker/-innen und Übersetzer/-innen sowie Beiträge, die sich auf die Bestände des Karl Dedecius Archivs beziehen. Sie befassen sich unter anderem mit den Dokumenten von Wisława Szymborska und mit der Geschichte der deutschen Übersetzung von Stanisław Wyspiańskis Drama "Wesele" (Die Hochzeit). Besondere Beachtung verdienen zudem der umfangreiche Beitrag von Karol Sauerland zu den Beziehungen zwischen Zbigniew Herbert und Karl Dedecius sowie die erstmals in deutscher Sprache veröffentlichten Texte von Edward Balcerzan über die Kunst des Übersetzens und von Aleksander Fiut über Czesław Miłosz.
Der elfte Band von „OderÜbersetzen“ versteht Übersetzung als künstlerische, gesellschaftliche und kulturelle Praxis. Mit seiner Vielfalt an Perspektiven richtet er sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie an alle, die sich für aktuelle Fragen der Übersetzungswissenschaft und des Theaters interessieren.
Diese Publikation wurde aus Mitteln des Publikstionsfonds für Oper-Access-Monografien des Landes Brandenburg gefördert.
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