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Allgemeine Informationen zur Ausbildung

Der Beruf des/der Fachangestellte/n für Medien- und Informationsdienste ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung erfolgt im dualen System in einer Institution des öffentlichen Dienstes oder der gewerblichen Wirtschaft. Die Berufsausbildung des/der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, in der Praxis oft FaMI genannt, ist in fünf verschiedenen Fachrichtungen möglich.

  1. Bibliothek
  2. Archiv
  3. Information und Dokumentation
  4. Bildagentur
  5. Medizinische Dokumentation

Gemeinsamkeit der verschiedenen Fachrichtungen ist der Aufgabenbereich des/der FaMI. Sie beschaffen Informationen, erschließen sie systematisch und machen sie potentiellen Nutzern zugänglich.
Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und findet je nach Fachrichtung in den verschiedensten Institutionen statt. So sind beispielsweise zu nennen:

  • Bibliotheken
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Medien- und Pressearchive
  • Fachinformationszentren
  • Bildagenturen/Bildstellen
  • Museen
  • Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Nach eineinhalb Jahren findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt, die fachbereichsübergreifend das Wissen der Auszubildenden prüft. Diese Prüfung ist für alle Fachrichtungen gleich.
Am Ende der Ausbildung muss der/die Auszubildende die mündliche und schriftliche Abschlussprüfung absolvieren, die entsprechend der jeweiligen Fachrichtungen individuell gestaltet ist. Die mündliche Prüfung bezieht sich speziell auf die im Ausbildungsbetrieb erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Ausgebildet werden die FaMIs nach einem Rahmenlehrplan, indem alle für den Beruf nötigen Kenntnisse in Lernfeldern aufgelistet sind, sodass sowohl der Ausbildungsbetrieb als auch die Berufsschule die Möglichkeit haben, die grundlegenden Fähigkeiten zu vermitteln.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.