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Wie kann man eigentlich heute noch sagen, an welcher Stelle im Regal ein Buch früher gestanden hat?

Dies ist möglich dank der alten Signatur, die eine Standortsignatur ist und den Platz des Buches genau festlegt. So bezeichnete beispielsweise die Signatur C.IV.25 Th. einen Band des theologischen Saals, der in der vierten Reihe des Regals C an der 25. Stelle der Reihe aufgestellt war. Nach diesem Schema kann man mit Hilfe der Signaturen jedes virtuelle Buch in der Rekonstruktion an seinen ursprünglichen Platz stellen.

 

Das klingt einfach, dennoch ergaben sich im Lauf der Arbeit einige Hindernisse. So hat z. B. der Bibliothekar Carl Renatus Hausen am Ende des 18. Jahrhunderts bei einer Neuaufstellung den Büchern auch neue Signaturen gegeben. Die funktionieren zwar nach dem gleichen Prinzip wie die alten, aber er hat nur etwa die Hälfte der Bücher umgestellt und neu signiert. Bei der Bearbeitung musste nun sorgfältig darauf geachtet werden, dass sich alte und neue Signaturen nicht überschneiden, und dass eine eindeutige Zuordnung jedes einzelnen Buches zu seinem Platz im Regal gewährleistet bleibt.

 

 

 

 

 

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