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Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv

Veranstaltungen

09.06-041 ©DPI Darmstadt

Die Ausstellung Karl-Dedecius-Preis wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt realisiert. Gefördert von Robert Bosch Stiftung

Karl-Dedecius-Preis - Ausstellungseröffnung

16. November 2017 um 18:00 Uhr
Bibliothek des Collegium Polonicum
Słubice

Anlässlich des 90. Geburtstages von Karl Dedecius entstand eine mobile Wanderausstellung auf zwölf Stelen den Karl-Dedecius-Preis in deutscher und polnischer Sprache: den Namensgeber Karl Dedecius, das Konzept des Doppelpreises mit den Initiatoren Robert Bosch Stiftung und Deutsches Polen-Institut sowie die aktuellen zehn Preisträger. Die Ausgezeichneten werden mit Foto, kurzem Lebenslauf und Werk vorgestellt. Sie nehmen zu ihrer Profession Stellung und verraten, was sie beim Übersetzen von Literatur inspiriert.

Die Portraits der ausgezeichneten Übersetzerinnen und Übersetzer fotografierte Jan Zappner; die Ausstellung wurde von CB.e Clausecker│Bingel. Ereignisse gestaltet. Interessierte Organisationen und Institutionen können die Wanderausstellung gerne leihen und in ihren Räumen für einige Wochen zeigen. Die Organisation und Verschickung der Ausstellung hat das Deutsche Polen-Institut übernommen.

2017 KD Podiumsgespr. ©Adam Czernenko

Projektpartner:

uni-lodz-pl 1 ©Uni LodzUAM logo poziom ©UAMPNIB logo ©PNIBlogo_cp ©CP

gefördert von:

logo PNFnN ©DPWS

Podiumsgespräch
mit den Wegbegleitern von Prof. Karl Dedecius

17. November 2017 um 18:00 Uhr
Kleist Museum
Faberstraße 6-7, 15230 Frankfurt (Oder)

Karl Dedecius, ein Europäer aus Lodz, ein Fährmann zwischen Deutschland und Polen, hat mit seinen Büchern und kongenialen Übersetzungen eine Brücke erschaffen. Sein Engagement für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der deutsch-polnischen Beziehungen ist nicht zu unterschätzen. Die geladenen Gäste haben Karl Dedecius´Arbeit begleiten dürfen. Winfried Lipscher gehörte als Pressesprecher beim Deutschen Polen-Institut zu den ersten Mitarbeitern von Karl Dedecius und war für die Öffentlichkeitsarbeit im Institut zuständig. Die Generalkonsulin a.D., Elżbieta Sobótka, sorgte dafür, dass ihre wichtigsten Gäste dem Polenfreund auf dem Weg vom Flughafen in Frankfurt nach Köln einen kurzen Besuch abstatteten. Prof. Dieter Bingen wurde die verantwortungsvolle Aufgabe übertragen, als Direktor des Deutschen Polen-Institutes die Ideen von Karl Dedecius fortzusetzen und das von ihm gegründete Institut  weiterzuentwickeln. Zuletzt sollte auch die Europa-Universität, vertreten durch Dr. Krzysztof Wojciechowski, ein Anteil an Dedecius` Werk zukommen. Ihr hat der Übersetzer seinen gesamten literarischen Nachlass, samt allen Nutzungsrechten, anvertraut. Während des Podiumsgesprächs werden die Gäste einen Einblick in ihre persönlichen Begegnungen mit Karl Dedecius gewähren und über die Bedeutung eines Kulturvermittlers aus heutiger Sicht debattieren.

Die Tagungssprache ist Deutsch. Eine simultane Dolmetschung ins Polnische wird gewährleistet. Um Anmeldung wird per E-Mail (czechowska@europa-uni.de) bis zum 13. November gebeten. 

KD Foto Konf ©Heide Fest

Projektpartner:

uni-lodz-pl 1 ©Uni Lodz

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PNIB logo ©PNIB

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gefördert von:

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,,Die Botschaft der Bücher – Leben und Werk von Karl Dedecius. Eine Konferenz zu Ehren von Prof. Dr. h.c. mult. Karl Dedecius“

Vom 16.-18. November 2017 laden wir Sie herzlichst zur Konferenz ,,Die Botschaft der Bücher – Leben und Werk von Karl Dedecius. Eine Konferenz zu Ehren von Prof. Dr. h.c. mult. Karl Dedecius“ ein. Die Konferenz wird durch die Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) in Kooperation mit der Universität Łódź, der Adam Mickiewicz Universität in Posen und dem Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut am Collegium Polonicum in Słubice organisiert.

Karl Dedecius, ein Europäer aus Lodz, ein Fährmann zwischen Deutschland und Polen, ein Mann, der mit seinen Büchern und kongenialen Übersetzungen eine Brücke gebaut hat, starb im Februar 2016. Für die deutsch-polnischen Beziehungen ist das ein enorm großer Verlust. In Rahmen der geplanten Konferenz „Die Botschaft der Bücher - Leben und Werk von Karl Dedecius“ sollen seine Verdienste für die Völkerverständigung, sein Werk und sein Engagement für die Kulturvermittlung wissenschaftlich ausgewertet werden. Hierfür werden  Germanisten und Polonisten sowie Deutschland- und Polenkenner aus beiden Ländern eingeladen. Während der drei Tage sollen auch jüngere WissenschaftlerInnen zu Wort kommen und ihre Forschungen, Projekte sowie Erkenntnisse präsentieren. Hier sollen diejenigen, die Karl Dedecius gut kannten und mit ihm zusammenarbeiteten mit denjenigen, die nur in ihrem Studium die Möglichkeit hatten, sich mit seinem Werk zu beschäftigten, ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen. An anregenden Gesprächen und interessanten Begegnungen soll es nicht mangeln. Nach der Konferenz wird ein Konferenzband herausgegeben. Die Buchpräsentation ist für Juni 2018 geplant.

Die Veranstaltungen finden am Collegium Polonicum (Konferenzsaal, CP13) und an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) statt.

Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben – die Veranstalter übernehmen die Übernachtungs- und die Verpflegungskosten.

Die Tagungssprachen sind Deutsch und Polnisch. Eine simultane Dolmetschung wird gewährleistet.

Programm

Das Organisationskomitee:
Prof. Dr. Krzysztof A. Kuczyński
Uniwersytet Łódzki

Prof. AMU Dr. habil. Beata Mikołajczyk
Adam-Mickiewicz-Universität Poznań

Prof. Dr. Alexander Wöll
Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder

Dr. Hans-Gerd Happel
Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder

Dr. Ilona Czechowska
Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder

Dr. Aleksandra Ibragimow
Deutsch Polnisches Forschungsinstitut am Collegium Polonicum in Słubice

Borsuk ©Borsuk

Konzert anlässlich des 1.Todestages von Karl Dedecius

Anlässlich des 1.Todestages von Karl Dedecius findet am Sonntag dem 19.02.2017 um 17:00 Uhr in der Evangeliumskirche am Hausotterplatz in Berlin ein Konzert des Symphonischen Ensembles Reinickendorf statt.

Zu den aufgeführten Werken gehören: A. Vivaldi Querflötenkonzert, J. Haydn Symphonie Nr.35, F. Schubert Symphonie Nr.5 und Uraufführung der „Symfonia piccola“ in memoriam Karl Dedecius (1.Satz) von Karol Borsuk.

Darüber hinaus werden das Leben und Werk des geschätzten Übersetzers Karl Dedecius, dessen Nachlas sich im Karl Dedecius Archiv im Collegium Polonicum in Slubice befindet, vorgestellt.

Wir laden sie herzlich zu diesem musikalisch-literarischen Nachmittag ein.

Eintritt frei.

Einladung / Programm

BDÜ Abend ©Adam Czerneńko

Internationaler Tag des Übersetzens

7.10.2016 von 19.00 bis 23.00 Uhr
Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, 10623 Berlin
http://www.befo.de/filmbuehne-am-steinplatz/
Anfahrt: U-Bahn/S-Bahn Zoologischer Garten

Anlässlich des Internationalen Tages des Übersetzens lädt der BDÜ LV Berlin-Brandenburg, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv, die Mitglieder des BDÜ, des VdÜ und des VÜD sowie andere Interessierte zu einem Film-, Lese- und Gesprächsabend zu Ehren des großen Übersetzers, Karl Dedecius in die Filmbühne am Steinplatz ein.

Gäste: Dr. Sven Sellmer (Karl Dedecius Preisträger, Übersetzer aus dem Polnischen, Englischen und Sanskrit) und Dr. Ilona Czechowska (Stiftung Karl Dedecius Archiv)
Moderation: Dr. Birgit Krehl, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin
Musikalische Umrahmung: Karol Borsuk, Joanna Filus-Olenkiewicz – Violine, Cello

Programm
dpi-dedecius-preis-2015-56 male ©©Fot. Daniel B. Lechowski

Podiumsgespräch mit den Karl-Dedecius-PreisträgerInnen
Katarzyna Leszczyńska und  Sven Sellmer

2. Juni 2016, um 19.00 Uhr
Senatssaal  
Moderation: Birgit Krehl

im Namen der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv laden wir Sie zum Podiumsgespräch mit den Karl Dedecius Preisträgern: Katarzyna Leszczyńska und Sven Sellmer ein. Drei Monate nach dem Tod von Karl Dedecius werden wir mit seinen Nachfolgern u.a. über die Vermittlungsrolle eines Literaturübersetzers sowie über die Schwierigkeiten, die ein Literaturübersetzer zu bewältigen hat, sprechen.

Dieses Podiumsgespräch ist Karl Dedecius, dem Stifter und Stiftungsgründer, gewidmet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes: Deutsch-polnisches Seminar zum Thema: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Tadeusz Różewicz in der Übersetzung ins Deutsche statt.

Informationen zu den Karl-Dedecius-PreisträgerInnen und
Weitere Informationen zum Karl-Dedecius-Preis sowie zur Projektbeschreibung und zum Workshop-Programm

Peter Lachamann T. Rozewicz 190 ©©Fot. Hanna Musiałówna

Peter Lachmann: Moje pojednanie. Tadeusz Różewicz i Niemcy
(Meine Versöhnung. Tadeusz Różewicz und die Deutschen)

Filmabend und ein anschließendes Gespräch mit Maria Dębicz

Im Rahmen des Projektes „Deutsch-polnisches Seminar zum Thema: Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Tadeusz Różewicz in der Übersetzung ins Deutsche“ laden wir zur Filmvorführung „Moje pojednanie. Różewicz i Niemcy (Meine Versöhnung. Tadeusz Różewicz und die Deutschen)“ von Peter Lachmann ein.

Die Veranstaltung findet am 31. Mai 2016 um 18.30 Uhr in Kleiner Aula des Collegium Polonicum statt. Im Anschluss laden wir zu einem Gespräch mit Frau Maria Dębicz ein.

Der Regisseur über den Film:

"In diesem poetischen Dokument weiht uns der bedeutende polnische Dichter in seine Faszination für die deutsche Sprache und die deutsche Poesie ein, vor allem für die von Goethe. Die intime Kenntnis der Kultur des Nachbarn, die Różewicz hier beweist, ist erstaunlich. Sie führte ihn, den ehemaligen Partisan der sog. Heimatarmee, zu frühen Versöhnungsgesten mit dem einstigen Feind. Dieser Film ist der zweite Teil meines Różewicz-Videotriptychons, das auf innerhalb von 30 Jahren realisierten Aufzeichnungen von Gesprächen mit dem Dichter basiert. Der erste Teil (2013) trägt den Titel Tadeusz Różewicz - Gesichter."

Piotr Peter Lachmann - deutsch-polnischer Lyriker, Essayist, Übersetzer (aus dem Polnischen und ins Polnische), Videotheaterregisseur, Begründer (gemeinsam mit der Schauspielerin Jolanta Lothe) und künstlerischer Leiter des Lothe Lachmann Videotheaters Poza im Warschauer Szuster-Palais.

Maria Dębicz - Theaterhistorikerin, Dramaturgin des Polnischen Theaters in Breslau in den Jahren 1972-2006. Drehbuchautorin der Dokumentarfilme über Tadeusz Różewicz.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Karl_Dedecius_190 ©©Adam Czernenko

„In memoriam Karl Dedecius“ –
 ein Film- und Leseabend zu Ehren des großen Übersetzers

Am Montag, dem 14. März, 18.00 Uhr, erinnern die Stiftung Karl Dedecius
 Literaturarchiv, das Karl Dedecius Archiv, das Collegium Polonicum Słubice und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) mit einem öffentlichen Film- und Leseabend an Karl Dedecius. Mit kurzen Erinnerungen, gelesenen Gedichten und dem Film „Vermittler zwischen Nachbarn. Karl Dedecius“ (in polnischer Sprache mit Simultanübersetzung) wird des großen Literaturübersetzers gedacht.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen in die Kleine Aula des Collegium Polonicum, Słubice, ul. Kościuszki 1.

Programm

Dedec ©Adam_Czernenko

Ausstellungseröffnung:

„Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa”

22. Oktober 2015 , um 14:30 Uhr
Foyer des Collegium Polonicum
Kuratorin des Projektes: Marta Skłodowska

Die Ausstellung „Karl Dedecius. Literatur – Dialog – Europa“ bietet einen Einblick in das Leben und die Arbeitsweise eines der wichtigsten Übersetzer aus dem Polnischen ins Deutsche. Hier werden Dedecius` Freundschaften mit den wichtigsten Vertretern der polnischen Literatur und Kultur gezeigt. Das führt zur Beschäftigung mit der Rolle des Übersetzers im interkulturellen Dialog und mit der Frage nach einer europäischen Identität und Integrität.

Die Ausstellung Karl Dedecius. Literatur-Dialog-Europa wurde vom Muzeum Miasta Łódź in Zusammenarbeit mit dem Karl Dedecius Archiv und der Stiftung Karl Dedecius Literaturarchiv vorbereitet. Zum ersten Mal konnte man sie im Mai 2015 in Łódź sehen, in der Zeit vom 22.10. – 15.12.2015 kann sie im Collegium Polonicum in Słubice besichtigt werden. Anschließend wird sie im Mai 2016 in Darmstadt gezeigt.

Projektbeschreibung

FWPN_napis ©FWPN

Marion Dnhoff Stiftung_190px ©Marion Dönhoff Stiftung

RBS_cmyk_logo_190 ©RBS