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Karl Dedecius Stiftung

Kommunikationsprobleme und Lösungsstrategien bei der Übersetzung von juristischen Fachtexten


Deutsch-polnische Zusammenarbeit im Bereich des Verwaltungsrechts - eine empirische Untersuchung am Beispiel der Übersetzung des Werkes von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann "Verwaltungsrechtliche Dogmatik.
bookcase-g8ff9a9191_1920_190px ©Pixabay/Jörg Möller

Das Hauptziel des Projekts ist es, die wichtigsten rechtswissenschaftlichen Errungenschaften des herausragenden Heidelberger Rechtswissenschaftler, Prof. Dr. Dr h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann unter polnischen Forschern bekannt zu machen.

Die Forschungsperspektive, die in dem intensiv diskutierten Werk von Prof. E. Schmidt-Aßmann „Verwaltungsrechtliche Dogmatik. Eine Zwischenbilanz zur Entwicklung, Reform und künftigen Aufgaben” dargestellt wurde, soll als Impuls zur weiteren Debatte über die Entwicklung des Verwaltungsrechts in Polen dienen.

Im Rahmen des Projektes soll das o.g. Buch ins Polnische übersetzt werden. Darüber hinaus soll ein Glossar entstehen.


Projektteam ‘Verwaltungrechtliche Dogmatik’

Projektleiterin:
Prof. Dr. habil. Irena Lipowicz, Fakultät für Recht und Verwaltung, Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa

Teilnehmende Forscher:
Dr. Ilona Czechowska, Karl Dedecius Stiftung, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Dr. Ziemowit Cieślik, Fakultät für Recht und Verwaltung, Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa
Dr. habil. Natalia Kohtamäki, LL.M. (Bonn), Fakultät für Recht und Verwaltung, Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa
Kontakt:
Dr. Ziemowit Cieślik
z.cieslik@uksw.edu.pl          

 Kooperationspartner:
Logo_Uniw_Wyszynskiego_Warszawa_190 ©Uniwersytet im. Stefana Wyszynskiego

Finanzierung:
Logo_DPWS ©DPWS


DSC01067 ©Karl Dedecius StiftungBegleitende Aktivitäten:

  • Deutsch-polnische wissenschaftliche Konferenz Dogmatische Herausforderungen und Konzepte für gemeinsames Lernen | 8.-10.06.2022 | Ort: Kardinal Stefan Wyszyński Universität in Warszawa

An der Konferenz nahmen Gäste aus Deutschland, insbesondere Professor Eberhard Schmidt-Aßmann, sowie Gäste aus verschiedenen akademischen Zentren in Polen teil.

>>> Programm (deutsche Version)
>>> Program (wersja polska)

  • Online-Workshop Probleme der Übersetzung und Übertragbarkeit von theoretischen Konzepten am Beispiel der "Verwaltungsrechtlichen Dogmatik" | 24.03./25.03.2022 (per Zoom-Videokonferenz)

Im Mittelpunkt des Online-Workshops stehen die Fragen nach der Übertragbarkeit und den Übersetzmöglichkeiten von Begrifflichkeiten des deutschen Verwaltungsrechts in die polnische Fachsprache, die anhand der Übersetzung des Buches „Verwaltungsrechtliche Dogmatik“ von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Eberhard Schmidt-Aßmann (Heidelberg) in Anwesenheit des Autors diskutiert werden sollen. Hierzu referieren Prof. Dr. Irena Lipowicz (Warschau), Prof. Dr. Natalia Kohtamäki (Warschau), Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Peter Sommermann (Speyer), Dr. Ziemowit Cieślik (Warschau), Dr. Ilona Czechowska (Frankfurt/O.) und Prof. Dr. Stefan Haack (Frankfurt/O.).

Der Workshop findet am 24.03. von 15.00 bis 18.00 Uhr und am 25.03. von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser Online-Veranstaltung teilzunehmen.

  • Online-Seminar Die Rezeption der Neuen Verwaltungsrechtswissenschaft in Deutschland und Polen 15.12.2021, 17.00 Uhr (per Zoom-Videokonferenz)

Seit nunmehr über 25 Jahren sorgt das Konzept der Neuen Verwaltungsrechtswissenschaft innerhalb der deutschen und der europäischen Rechtswissenschaft für vielfältige und fruchtbare Diskussionen. Herausragende Gelehrte wie der Heidelberger Staats- und Verwaltungsrechtler Eberhard Schmidt-Aßmann plädieren für eine Neuausrichtung der Wissenschaft vom Verwaltungsrecht, die von der traditionellen Fixierung auf die Rechtsschutzperspektive, wie sie auch der juristischen Ausbildung zugrunde liegt, abrücken soll. Gefordert wird statt dessen eine Öffnung der Verwaltungsrechts-wissenschaft hin zu mehr Interdisziplinarität und Internationalität, um den gestaltenden und steuernden Charakter des Verwaltungshandelns in all seiner Vielfalt zu erfassen. Soziale, ökonomische und ökologische Perspektiven seien in die Wissenschaft vom Verwaltungsrecht einzubeziehen, wenn die komplexe Wirklichkeit des Verbundes von mitgliedstaatlicher und europäischer Rechtsdurchsetzung untersucht und begleitet werden soll. Unter den Rechtswissenschaftlern des In- und Auslands ist dieses Konzept auf breites Interesse, aber auch auf Kritik gestoßen. Über seine Rezeption in Deutschland und Polen berichten und diskutieren Prof. Dr. Irena Lipowicz (Warschau) und Prof. Dr. Stefan Haack (Frankfurt/O.) am 15.12.2021 um 17.00 Uhr im Rahmen eines Online-Seminars, das simultan ins Polnische übersetzt wird. Das Gespräch wird von Prof. Dr. Natalia Kohtamäki und Dr. Ziemowit Cieślik (beide Warschau) moderiert.

  • Übersetzungsworkshop für polnische und deutsche Studierende der Rechtswissenschaften und anderer Studiengänge an der EUV |  17.01.2021 |  Organisation: Sprachenzentrum der EUV und Juristische Fakultät der EUV

Die Aufgabe, rechtswissenschaftliche Texte aus dem Deutschen ins Polnische und umgekehrt zu übersetzen, ist keine einfache oder selbstverständliche Sache. Die Aufgabe, verwaltungsrechtswissenschaftliche Texte, die nicht nur über eine komplexe und komplizierte Vergangenheit handeln und eine vielfältige Gegenwart beschreiben, sondern sich auch auf die Zukunft beziehen, ist eine echte Herausforderung. Das erfahren die Studierende in der Werkstatt „Translatorische Übungen in Deutsch und Polnisch", die von Frau Malgorzata Bochwic-Ivanovska, einer vereidigten Übersetzerin für Deutsch und Polnisch, durchgeführt wird. Als Grundlage dient hier das Buch ”Verwaltungsrechtliche Dogmatik” von Prof. Dr. Eberhardt Schmidt-Aβmann und dessen Ürberstzung ins Polnische von Frau Bochwic-Ivanovska.

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