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Karl Dedecius Stiftung

Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog

Publikationen von T. Różewicz ©Adam Czerneńko
Seit dem Wintersemester 2015/16 arbeiten mehrere Universitäten aus Deutschland und Polen im Rahmen des Projektes Deutsch-polnisches Seminar zum Thema „Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog“ zusammen.

Die polnischen Studentinnen und Studenten der Germanistik sowie die deutschen Studenten und Studentinnen der Polonistik bearbeiten im Laufe des Semesters ähnliche Themen. Hierbei sollen sie sich mit dem Leben und dem Werk ausgewählten Dichter, Schriftsteller und Übersetzer auseinandersetzen. Das genaue Curriculum des Seminars legen die teilnehmenden Dozentinnen und Dozenten vor dem Beginn des Projektes, während des Organisationstreffens fest.

Am Ende des Semesters werden von jeder Universität jeweils drei bis vier Studierende zu einem deutsch-polnischen Workshop nach Frankfurt (Oder) und Słubice eingeladen, wo sie sich über ihre Erkenntnisse austauschen können. Der Workshop soll jedoch nicht als herkömmliches Seminar, das an jeder Universität durchgeführt werden könnte, gesehen werden. Die Studierende sollen hier über Erfahrungen an ihren Heimatuniversitäten miteinander sprechen, sie sollen für sich neue Perspektiven schaffen, Kontakte knüpfen, die sie später an ihren Universitäten, in ihren Heimatstädten und in ihrer Region gebrauchen können. Nicht zuletzt soll der Workshop zum Aufbau eines stabilen Netzwerkes zwischen den deutschen Polonistinnen und Polonisten sowie den polnischen Germanisten und Germanistinnen beitragen.

Während des Workshops ist ein breites interkulturelles Begleitprogramm vorgesehen, z.B.: Stadtbesichtigung, Schauspielseminar, Workshop mit den Karl-Dedecius Preisträgern und Preisträgerinnen. Das Treffen mit den Preisträgerinnen und Preisträger bildet immer den Höhepunkt des Workshops – dank der Unterstützung des Deutschen Polen-Instituts (bis 2018 der Robert Bosch Stiftung) können die Preisträger jedes Mal nach Frankfurt (Oder) eingeladen werden.

Das Projekt richtet sich an polnische Germanisten und
Germanistinnen sowie deutsche Polonistinnen und Polonisten.

Im 2020 müsste der Workshop wegen Corona-Pandemie verschoben
werden. Der nächste in dieser Reihe ist für 2022 geplant.

Vergangene Workshops:

2022: Zbigniew Herbert
2018: Tadeusz Różewicz

2016: Tadeusz Różewicz

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