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Karl Dedecius Stiftung

Veranstaltungen 2022

Ankündigungen

14. November3. Symposium in der Bartoszewski Promemoria Reihe



20220603_142156 ©Joanna Filus-OlenkiewiczKonzert
Mit der Ukraine für die Ukraine - З Україною для України

30. Juni 2022 | 18.30 Uhr | Friedenskirche, Schulstr. 4a, Frankfurt (Oder)

Programm
(pdf als Druckvorlage)

Die Ukraine ist noch nie so präsent in unserem Bewusstsein gewesen wie in den letzten Monaten. Was wissen wir aber von diesem Land, das uns so nah und doch so fern ist? Diese Frage führte zu der Idee, gemeinsam mit Ukrainerinnen und Ukrainern, die hier bei uns Zuflucht gefunden haben, einen musikalisch-poetischen Abend zu veranstalten. Die Musik, die zu Gehör gebracht wird, soll uns dieses Land mitten in Europa näherbringen. Kurze Texte verbinden die Musikstücke miteinander und vermitteln uns ein Bild von ukrainischer Kultur und Dichtung.

Musikerinnen und Musiker aus Berlin und Frankfurt (Oder) präsentieren unter der künstlerischen Leitung von Joanna Filus-Olenkiewicz ein vielfältiges Programm, das von Wilhelm Friedemann Bach über Astor Piazzolla bis hin zu heutiger ukrainischer Popmusik reicht. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, Prof. Dr. Julia von Blumenthal, übernommen. Durch das Programm führen Oleksii Kysliak und Iryna Tkachivska, beide Alumni der Viadrina.

>>> Einladung
>>> Programm
>>> Presseinformation

Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch um Spenden gebeten, die dem Viadrina Förder- und Notfallfonds Ukraine zugutekommen werden.

Kreditinstitut: Sparkasse Oder-Spree
Kontoinhaber: Stiftung Europa-Universität Viadrina
IBAN: DE82 1705 5050 300 300 300 2
BIC: WELADED1LOS
Verwendungszweck (wichtig!): Spende Ukraine/Konzert/ 33 00 10 54

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Bis zu einem Betrag von 300 Euro genügt als Spendenquittung der Bankbeleg (Kontoauszug mit dem Hinweis „Spende“). Ab 301 Euro senden wir Ihnen gern eine Spendenquittung zu, sofern Sie uns per E-Mail über spendenquittung@europa-uni.de Ihre Postadresse mitteilen. Alle Spenden werden gemäß der vom Stiftungsvorstand beschlossenen Richtlinie zu 100 Prozent für die Unterstützung der Betroffenen eingesetzt.

Veranstalter des Konzertabends sind das Oekumenische Europa-Centrum Frankfurt (Oder), die Karl Dedecius Stiftung und das Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien. Unterstützt wird das Projekt vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM e. V.) Frankfurt (Oder).

Logo_Dedecius_100_rgb_190px ©Karl Dedecius Stiftung         Logo_OEC_farbig_Text_unten_190 ©OeC         Logo_ZIP_190 ©ZIP         Christliche Verein Junger menschen ©Christliche Verein Junger Menschen         Black on White ©Joanna Filus-Olenkiewicz
Foto © Joanna Filus-Olenkiewicz


bild ©Joanna Małgorzata BanachowiczKonferenz
DEDECIUSkalia. Dzieło Karla Dedeciusa w dydaktyce szkolnej i akademickiej

8.06.2022 | Wrocław, Biblioteka Instytutu Filologii Germańskiej UWr, pl. Nankiera 15b

Die Karl Dedecius Stiftung organisiert zusammen mit Centrum Kształcenia Nauczycieli Języków Obcych i Edukacji Europejskiej Uniwersytetu Warszawskiego, Zakład Dydaktyki Literatury w Instytucie Filologii Germańskiej Uniwersytetu Wrocławskiego und Instytut Germanistyki Uniwersytetu Warszawskiego eine Konferenz die der Verwendung der Werke, der Botschaft sowie des Nachlasses des Karl Dedecius in des schulischen und akademischen Didaktik gewidmet ist. Die Konferenz ist eng mit der Veröffentlichung des Buches Dedeciuskalia. Dzieło Karla Dedeciusa w dydaktyce szkolnej i akademickiej verbunden.

Die Konferenz findet in polnischer Sprache statt.

>>> Programm


20220531_6 ©Małgorzata Szajbel-KeckPodiumsgespräch
mit den Karl-Dedecius-Preisträger:innen Monika Muskała und Thomas Weiler

31.05.2022 | 18 Uhr | Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Hauptgebäude, Senatssaal (HG 109) und online Liveübertragung

Moderation: Birgit Krehl, Universität Potsdam

„Es ist ein ungewöhnlicher Moment für einen Übersetzer im Rampenlicht zu stehen. Der Übersetzer steht gewöhnlich im Schatten, im Schatten des Autors… Ich stehe gerne in diesem Schatten und ich stehe zu diesem Schatten. Ich habe ihn ausgesucht“ sagte Monika Muskała in ihrer Dankesrede. Mit dem Karl-Dedecius-Preis zeichnet das Deutsche Polen-Institut exzellente polnische und deutsche Übersetzer:innen aus. 2019 ging der renommierte Preis an Monika Muskała und Thomas Weiler. Auch in diesem Jahr wurde der Preis wieder an zwei Übersetzer:innen verliehen, was für uns Anlass war, die beiden Preisträger:innen von 2019 aus dem Schatten zu ziehen und uns mit ihnen über die Bedeutung des Preises für ihre übersetzerische Tätigkeit, über dem Job Literaturübersetzer:in sowie über die Herausforderungen von Literaturübersetzungen zu unterhalten. Mehr über die Veranstltung können Sie in dem Beitrag für Viadrina-Logbuch lesen: "Unterschätzte Kunst im Scheinwerferlicht – Monika Muskała und Thomas Weiler berichten über ihre preisgekrönte Übersetzungsarbeit".

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Zur Aufzeichnung des Gesprächs (deutsch)

Zur Aufzeichnung des Gesprächs (polnisch)

Die Veranstaltung war öffentlich und fand im Rahmen des Projektes „Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog – Zbigniew Herbert in deutscher Übersetzung“ statt. Sie wurde von der Karl Dedecius Stiftung in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien und dem Deutschen Polen-Institut, mit finanzieller Unterstützung der Marion Dönhoff Stiftung und der Robert Bosch Stiftung organisiert.

Um Musikalische Begleitung sorgte Ensamble Bizzare: Karol Borsuk, Joanna Petryka-Wawrowska und Bernd Göbel.

>>> Zaproszenie / Informacja prasowa
>>> Programm


Dedecius_Ausstellung_1_web ©KDSTagung
Karl Dedecius. Zwischen Worten - Zwischen Völkern / Między słowami - między narodami

12.-13.05.2022 | Ort: Wrocław, Universität Wrocław

Im Mai 2022 wurde die Ausstellung "Karl Dedecius. Zwischen Worten -  Zwischen Völkern" an der Universität Breslau gezeigt. Zu diesem Anlass organisierte der Lehrstuhl für Translatorik und Glottodidaktik in Zusammenarbeit mit der Karl Dedecius Stiftung sowie Akademickie Centrum Badań Ex-centrum Olgi Tokarczuk eine hybride Tagung, wo die Experten sowie Doktorand:innen und Studerende sich über die Übersetzungskunst sowie die Präsenz von Karl Dedecius in Translatorik austauschten.

>>> Programm
>>> Ausschreibung


Karin-Wolff-600x400 ©Pressestelle EUVFeierliche Benennung des Seminarraumes "Karin Wolff"

21.03.2022 | ab 13 Uhr | Ort: Europa Universität Viadrina

Die Europa-Universität Viadrina benannte den Seminarraum im 2021 neu bezogenen Gebäude Große Scharrnstraße 23 a nach der in Frankfurt (Oder) geborenen Übersetzerin Karin Wolff. Der Name wurde in einem universitätsinternen Namenswettbewerb von der Karl Dedecius Stiftung, dem Karl Dedecius Archiv vorgeschlagen und vom Senat der Universität beschlossen.

Über Karin Wolff
Karin Wolff, literarische Übersetzerin polnischer Literatur, war mit Frankfurt (Oder) und der Europa-Universität Viadrina eng verbunden. In der Oderstadt geboren, kehrte sie nach verschiedenen Stationen in Deutschland und Polen nach der Wende zurück nach Frankfurt (Oder), wo sie als freie Übersetzerin bis zu ihrem Tod lebte. Ihre erste Publikation erschien 1970; seitdem übersetzte sie über 90 Bücher polnischer Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Epochen und unterschiedlichen literarischen Richtungen.

Karin Wolff war unermüdliche Botschafterin der polnischen Literatur und Kultur; für ihre Übersetzungen und ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet und ist Ehrenbürgerin der Stadt Frankfurt (Oder). An der Europa-Universität Viadrina gab Karin Wolff zahlreiche Übersetzungsworkshops und organisierte literarische Veranstaltungen. Sie hatte engen Kontakt zu Studierenden, die sie in ihre literarischen Projekte einband und mit ihrem Interesse für die polnische Literatur ansteckte. Nach ihrem Tod am 29. Juli 2018 erhielt die Europa-Universität Viadrina einen Großteil ihres Nachlasses als Schenkung. Das Privatarchiv von Karin Wolff ist seither Teil des Karl Dedecius Archivs und stellt dort den drittgrößten Bestand in den Archivsammlungen dar.

>>> Logbuchbeitrag über den Festakt zur Benennung des Seminarraums „Karin Wolff“
>>> Laudatio von Prof. em. Dr. Christa Ebert
>>> Über den Namenswettbewerb
>>> Nachlass von Karin Wolff im Karl Dedecius Archiv

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